Frequenzlage verstehen, ohne in Zahlen zu ertrinken
Hohe Frequenz klingt nach guter Fläche. Entscheidend ist, wer vorbeikommt — und ob die Blickrichtung zum Motiv passt. Eine stark befahrene Ausfallstraße hilft wenig, wenn das Plakat nur für die Gegenrichtung lesbar montiert ist.
Nutzen Sie Frequenzangaben als Sortierhilfe, nicht als alleiniges Argument. Begehen Sie kritische Standorte, wenn möglich, zur geplanten Hauptlaufzeit. Achten Sie auf Bäume, Baustellen und konkurrierende Flächen in unmittelbarer Nähe.
Für lokale Stadtbildkampagnen reichen oft mittlere Frequenzen mit klarer Zielgruppenpassung. Eine Bäckereikette braucht andere Wege als eine landesweite Markteinführung.